Institut für Rundfunkökonomie
an der Universität zu Köln
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Kurzvorstellung des Instituts für Rundfunkökonomie

Wissen schaffen

Das Institut für Rundfunkökonomie an der Universität zu Köln, gegründet 1990, befasst sich als einziges Universitätsinstitut seiner Art mit rundfunk- und medienökonomischen Forschungsfragen.
Dazu gehören zum einen einzelwirtschaftliche Fragestellungen, etwa zur Übertragung betriebswirtschaftlicher Instrumente der Produktions- und Organisationslehre, des Controllings und der Personalwirtschaft auf Rundfunk- und Medienunternehmen, zum anderen gesamtwirtschaftliche Fragen, etwa zur Organisation, Kontrolle und gesellschaftlichen Bedeutsamkeit von Medienunternehmen sowie der Übertragung wettbewerbs- und ordnungspolitischer Kenntnisse.
Das Institut ist in Lehre und Forschung in die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln integriert. Als unabhängige Forschungsinstitution finanziert sie sich aus Projekten und Drittmitteln.
In forschungspolitischen Grundsatzfragen wird das Institut durch einen wissenschaftlichen Beirat unterstützt, dem Professoren der Universität zu Köln und Angehörige namhafter Medienunternehmen und Beratungsgesellschaften angehören.

Wissen anwenden

Das Institut für Rundfunkökonomie stellt sein Know-how Unternehmen und Institutionen mit medienspezifischem Forschungs- und Beratungsbedarf zur Verfügung.
Der Kreis der Auftraggeber umfasst private Rundfunk- und Medienunternehmen, öffentliche Rundfunkveranstalter und staatliche Behörden sowie halbstaatliche Gremien und internationale Einrichtungen. Die Leistungen reichen von kleineren Expertisen zur Einzelfragen bis hin zu komplexen und langfristigen Forschungsarbeiten.
Ein hoher Anwendungsbezug wird auch für die am Institut betreuten Diplomarbeiten und Dissertationen angestrebt, in denen die Verfasser durch vom Institut vermittelte Praktika Einblick in die aktuellen anwendungsbezogenen Probleme der betreuenden Unternehmen und Behörden gewinnen.
Die Fachbibliothek umfasst mehr als 18.000 medienspezifische Monographien und Aufsätze. Sie steht Studierenden der Universität zu Köln und – nach Absprache – Benutzern anderer Forschungseinrichtungen zur Verfügung.

Wissen vermitteln

Das Institut für Rundfunkökonomie ist bestrebt, seine Forschungsergebnisse zu verbreiten und zu vermitteln, indem es medienspezifische Lehrveranstaltungen für die Studierenden der Universität zu Köln durchführt, seine Arbeiten in zwei wissen-schaftlichen Reihen sowie im Internet publiziert und wissenschaftliche Tagungen, Seminare und Workshops ausrichtet.
Im Rahmen des wirtschaftswissenschaftlichen Studiums werden von den Direktoren und Mitarbeitern des Instituts sowie von externen Lehrbeauftragten betriebs- uns volkswirtschaftliche Vorlesungen, Seminare und Übungen abgehalten. Referenten aus der Praxis vermitteln in diesen Veranstaltungen das in Medienunternehmen entwickelte Know-how.
Das Institut beteiligt sich darüber hinaus an internationalem Wissenstransfer, vor allem in Länder mit rundfunkökonomischem Entwicklungsbedarf.
Die Forschungsergebnisse werden in der im Vistas Verlag, Berlin, erscheinenden Reihe „Schriften zur Rundfunkökonomie“ sowie der im Eigenverlag veröffentlichten Reihe „Arbeitspapiere" publiziert.

Aktuelles
27.04.2012
Hinweis auf Jahrestagung des Instituts für Rundfunkrecht
13.04.2012
AP 289 erschienen: Der Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der dualen Rundfunkordnung – verfassungsrechtliche Bezüge
28.03.2012
AP 288 erschienen: Erfolgsfaktoren privatwirtschaftlicher und öffentlich-rechtlicher mobiler Content-Apps im Vergleich
26.02.2012
Trauer um Hans J. Kleinsteuber
22.02.2012
Hinweis auf Stellenausschreibung beim Landesrechnungshof Mecklenburg-Vorpommern

Neue Arbeitspapiere
Heft 289
Helge Rossen-Stadtfeld:
Der Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der dualen Rundfunkordnung – verfassungsrechtliche Bezüge
Heft 288
Philipp Weidenhiller:
Erfolgsfaktoren privatwirtschaftlicher und öffentlich-rechtlicher mobiler Content-Apps im Vergleich
Heft 286
Olexiy Khabyuk:
Introducing State-Distant Public Broadcasting in Ukraine